*klopf klopf* noch wer da? :P

Wie es wohl jeder gemerkt hat, steht hier seit mitte RS nichts mehr. Eigentlich ziemlich schade, ich wollte doch die komplette RS dokumentieren, Skandale aufdecken und sehr viel Geld damit machen!
Doch was ist passiert?

Die ach so vorantreibende Motivation für diesen Blog verschwand wohl mitte RS und ist bis jetzt (3 Wochen nach Ende!) wieder aufgetaucht :) Es wird also höchste Zeit ein paar wenige abschliessende Wort für diesen Blog zu finden.

Hier also eine kurze Zusammenfassung von der zweiten Hälfte meiner RS :)

Woche 19-28

Obergefreiter Schörgenhofer meldet sich Bereit frische Rekruten in die Mangel zu nehmen und etwas beizubringen!
Nun waren wir also in unserer Entgültiger Funktion….nämlich Kader! Ausbildner, Erzieher und was war schon wieder das dritte? Vorbild vielleicht? ^^”
In den ersten Wochen waren die Tage von dem Beibringen verschiedener Fähigkeiten als Füsel geprägt. Als Ausbildner durften man immer schön die verschiedenen Lektionen vorbereiten, Material bestellen und schliesslich auch solch eine Lektion halten. Schon hier hat sich sehr stark herauskristalisiert wer wirklich fähig ist als Gruppenführer. Unsicherheit war hier der Overkill. Kader die sich in Ihrem Gebiet nicht wirklich auskannten, wurden von den Rekruten schnell identifiziert und verloren dementsprechend an Autorität. Am Anfang wagten sie dies natürlich noch nicht zu zeigen, zugross war der “Respekt” von der Funktion…zumindest bei den meisten.
Ich denke ich habe mich hier ziemlich gut geschlagen da mein Fachliches Wissen recht ausgeprägt war und mir weniger Fehler unterliefen…und wenn schon muss man einfach sicher auftreten obwohl man keine Ahnung hat :P Im Militär sagt einem sowieso jeder was anderes ;)

Ein kleines Highlight dieser Zeit war die Schiessverlegung ins Appenzell. Durch einen günstigen Zufall (oder wohl eher Missverständnis :P ) war mein Schlafplatz in dieser Zeit in einem hübschen 3* Hotel wärend der Grossteil der Kompanie in einer stinkigen Zivilschutzanlage übernachten. Ehrlichgesagt…ich hat nicht im geringsten ein schlechtes Gewissen ^;)  In dieser Woche befassten wir uns Hauptsächlich mit den Themen Begegungsgefecht und Spez. Ausbildung. In diesem Rahmen war ich endlich mal bei einer grösseren Sprengung dabei, die den Kdo-Spezen vorbehalten war. 3kg Plastit ist selbst aus einem Bunker ziemlich gut spürbar :D

Am Ende dieser 11 Wochen in Herisau stand die WEMA an. In der WEMA geht es darum das KOMPLETTE Ausbildungs und Einsatz Material wieder dem Zeughaus zurückzugeben ohne dabei grosse Verluste melden zu müssen. Ziemlich mühsam so etwas :/ Ich sag jetzt lieber nicht was vor dem Zeughaus so abgeht wenn es darum geht einen möglichen Materialverlust zu vermeiden. Ich denke das jeder der schoneinmal bei einer WEMA dabei war genau weiss was ich damit meine. 0.00 Schweizer Franken Materialverlust sprechen aber schon für sich ;) Inf RS 11-3 Kompanie 3 halt ;)

Woche 29-36

St.Luzisteig wir kommen! Die letzten 8 Wochen der RS verbrachte ich in der VBA (Verbandsausbildung) 12 ebenfalls Kompanie 3. Also eigentlich ist die ganze Kompanie 3 in St.Luzisteig.
Die Kaserne St.Luzisteig ist ziemlich modern und hat einen sehr guten Schiessplatz. Praktisch alle Waffensysteme welche der Füsilier braucht darf man hier verwenden. Leider ist die Kaserne total abgelegen von irgendend einem Dorf bzw ÖV. Ich durfte immer nach Bad Ragaz fahren wo ein Shuttle Bus die Armeeangehörigen zu der Kaserne brachte.

In der VBA ging es darum nun das gelernt in die Tat umzusetzen. Von nun an wurden alle Stufen beübt. Soldaten – Unteroffiziere – Offiziere – Kompanie Komandant. Hauptsächlich wir ^^” bzw die Gruppenführer. Da dies unter möglichst realistischen Bedienungen gemacht werden soll wurde die Kompanie fein säuberlich in Züge und Gruppen aufgeteilt. Sprich 4 Füsel Züge und pro Zug 3 Gruppen. Pro Zug gibt es also nur 3 Gruppenführer. Was aber nun wenn mehr als 3 Gruppenführer p (sprich mittlerweile Wachtmeister) zu verfügung stehen?
Es werden Funktionen erfunden! :P So kam ich das ich als Zugführer Stellvertreter eingesetzt wurde und mir der Stress eines Gruppenfüher erspart blieb. Meine Aufgaben bestanden eigentlich nur darin dem Zugführer unter die Arme zu greifen und Ihn bestmöglich untersützen. Da ich einen ziemlich motivierten Zugführer hatten, fiel auch dieser Teil klein aus.

Die ersten 4 Wochen waren geprägt von Sinnlosen Ausbildungstagen, welche ziemlich mühsam waren. Zum einen wegen der eigenen Motivation und zum anderen weil man nun immer mehr und mehr damit zu kämpfen hat die Autorität der Soldaten (nicht mehr Rekruten) zu behalten. Ich meine wie soll man noch meist ältere Jungs erziehen wenn es gegen Ende RS zugeht? Leere Drohungen wurden ausgesprochen was bei den meisten noch mehr Autoritätsverlust bedeutete. Ich konnte dank meiner Funktion mich zum Glück ein wenig entfernen von dem Ganzen und brauchte nicht jeden Tag den Soldaten hinterherzurennen.
In den letzten 4 Wochen standen Grossübungen auf dem Programm.
Zum einen die Übung “Wolfsblut”….eine Raumsicherungss Übung. Im Nachhinein kommt mir diese Übung noch Sinnloser vor als sonst wärend der RS xD
Wir bezogen unsere “Basis” bei einem Militärpolizei Posten. Von dort aus mussten wir kleinere Nachrichtenbeschaffungs Einsätze machen (ich durfte im Panzer warten, als Zugführer Stv brauchte es mich ja nicht :P ). Diese Einsätze waren aber Teilweise sooowas von unorganisiert das es meistens bei einem wilden umherfahren blieb ohne grosss Action. Wärend der Übung wurde dann plötzlich ein 25km Marsch angekündig was natürlich riese Motivationlöcher hervorrief. Als gegen Ende des Marsches dann plötzlich ein feindlicher Überfall, durch die gegnerische Seite, statt fand bei dem unsere Leute mit der Markiermunition wild umherballerten obwohl keine entsprechende SIM Geräte montiert waren, welche die Schüsse hätten simulieren können, war das Desaster perfekt. Jeder weiss was passiert wenn man Mark Mun ohne SIM abfeuert. flame-thrower!! :P

Weitere Übngung…..Feuersturm!
Dies ist eine Kompanie Gefechtsübung in der man im Rahmen einer ganzen Kompanie einen Geländeabschnitt säubert. Das ganze mit scharfer Munition (als Ziele dienten die alt bekannten Klapp Scheiben). Eigentlich ziemlich spannend so mit einer ganzen Kompanie ins Begegungsgefecht zu ziehen, doch war unser Zug beauftragt worden eine Brücke zu sichern, wärend die anderen am ballern waren ^^”. Und da nicht wirklich viel passiert bei dieser Brücke, dementsprechend langweilig -.- Zum Glück war die Übung aber an mehreren Tagen geplant. Wir durften dann am dritten Tag auch mal aufs Feld unsere Treffsicherheit beweisen. Also die anderen….ich war als Zugführer Stv nicht beschäftigt und schaute dem ganzen Gefecht gemütlich und von jeder Witterung geschützt aus dem Panzer aus zu :P

weitere Übung…SAGERA !

Hier galt es mit der Kompanie eine komplette Häuserkampf Anlage (gut 10 mehr-stöckige Häuser) zu stürmen. Meine Aufgabe bestand wieder darin den Panzer zu hüten. Aber auch als Gruppenführer wär ich stundenlang damit beschäftigt gewesen auf eine Auslösung zu warten. So war es zumindest bei unseren der Fall. Mehr kann ich dazu auch net sagen.

Fazit zu den Übungen:

kleiner spannende Moment die aber von dem ewigen Warten auf den Einsatz bzw. Auslösung unterdrückt wurden. Aber im Krieg wirds wohl nicht anderst sein!

So und nun der “krönende” Abschluss

Durchhalte Übung auf Stufe Bataillon! Die Woche von der mindestens soviele Gerüchte gibt wie in den meisten Social Foren!

Nur Kekse zum essen!
Kein Schlaf!
Kein Natel (muss in einem Covert verpackt sein)!
ABC-Marsch bei glühender Hitze!
keine Dusche!

und am Ende der Horror Marsch 50km!

Ehrlichgesagt hatte ich schon so meine Befürchtungen…aber hey…..aber HEY. Die sogennante DurchhalteWoche war defintiv eher eine DurchHÄNGEWoche. Nicht nur durch meinen Bonus als Zugführer Stv., nein auf jeder Stufe gab nicht immer viel zu tun. Die Woche startete mit einem Lastenmarsch. Bei einem Lastenmarsch läuft man eine “realtiv” kurz Strecke dafür mit umso mehr Gewicht. Unsere Pakung sah so aus:

Splitterschutz Weste
Käschu
Regenschutz
Schlafsack

und natürlich das übliche wie GT und Gewehr. Zusätzlich musste pro Zug (gut 40Man) noch 2 Panzerfäuste und 6 LMGs mitgetragen werden (oder 4, habe ka mehr xD)
Das schlimmste an diesem Marsch war der extrem steile Aufstieg am Anfang. Es ging wirklich nur Schritt für Schritt weiter und viele merkten schon das ihren Grenzen doch ziemlich nahe kommen, der Kadi (Kompanie Kommandant) zb ;) Nach dem Aufstieg ging es realtiv gemütlich dem Berg entlang mit einem leichten Gefälle bis wird schliesslich wieder auf Anfangshöhe waren. Gegen Ende spürte ich das Gewicht immer mehr und es war doch ein wenig durchbeissen angebracht um den Marsch gut fertig marschieren.
Ich war noch NIE so verschwitzt wie nach diesem Marsch x) Dort wo die Splitterschutzweste den Körper schützt war alles komplett verschwitzt. Zum Glück habe ich das zweite T-Shirt net vergssen :)

Nach diesem Marsch wurde die erste Basis bezogen. Mit Schlafsäcken bewaffnet platzierten wir uns in einer grossen Halle. Immer voll ausgerüstet durfen wir auf den nächsten Einsatz warten, was manchmal doch paar Stunden ging. Durch meine Funktion war ich aber von den Einsätzen sowieso ausgeschlossen, sprich ich habe nichts anderes gemacht als gewartet, geschlafen oder etwas gefuttert. Nicht wirklich ein erwarteter erster Tag der Durchhalte Woche, aber was solls. Neben den kleinen Einsätzen die unser Zug bewältigen musste (Nachrichtenbeschaffung zb.) durften wir noch ein Wachdispo für die Nacht aufziehen. Mit Restlichverstärker bewaffnet mussten verschiedene Posten rund um die Halle besetzt werden….das übliche halt.

Am Dienstag ging es nach Arbon, nahe dem Bodensee. Hier befanden wir uns in einem verlassenen Industriegebiet das doch eine spannende Kulisse für viel Action im Häuserkampf bietete. Der Gegner (der übrigens von einem anderen Zug wärend der ganzen DHU gespielt wird) wurde hier das erste Mal doch ziemlich aktiv. Neben unbewaffneten Störaktionen wurden wir das erste Mal richtig angegriffen. Demzufolge musste die ganze Zeit eine komplett Sicherung um unsere Kompanie vorhanden sein. Da dies nur von vollzähligen Gruppen (1 UoF + 7 Soldaten) gemacht wurde, hatte ich auch dieses Mal SEHR wenig zu tun (gedeckt getarnt Lebensmittel beschaffen *hust*). Am Abend beruhigte sich die ganze Lage und es stand wiedereinmal Warten auf dem Programm. Der nächste Auftrag war dann einen Checkpoint über Nacht betreiben. Eigentlich konnte dieser Auftrag wieder nur von Gruppen ausgeführt werden und da ich ja kein Gruppenführer bin wäre auch dieser Auftrag an mir vorbei gegangen, weil ich mir aber doch langsam ein schlechtes Gewissen machte, blieb ich einfach die ganze Nacht auf und unterhielt mich ein bisschen mit den Leuten die Wache schieben mussten.

Kommen wir zu Tag 3! Raumsicherung war gestern, Grenzwache ist heute! Auftrag: 12 Stunden lang einen bestimmten Grenzabschnitt beobachten und besondere Vorkommnis der Grenzwache melden. Dies nicht einfach zum Spass sondern total Ernst…mit Fahndungslisten usw.
Die Gruppe der ich mich anschliessen musste, war für ein Brücke zuständig über die nur Züge fahren durften. Mit Feldstecher bewaffnet mussten immer zwei Soldaten von einer entsprechener Stellung aus die Brücke im Auge behalten. Der Rest….jo hält sich bereit falls was ist ^^”. Da ich das Privileg des Wachtmeister genoss, blieb mir das Beobachten erspart und ich war nur für die sich bereithaltenden Soldaten zuständig. Najo es war ziemlich witzig aber auch beänstigend was soviele Langeweile mit einem so anstellt xD Ich denke weitere Details hier zu veröfentlichen wäre wohl nicht so geschickt also wünsche ich einfach allen Soldaten und Wachtmeister SEHR viel Spass falls einmal Grenzwache auf dem Wochenpicasso steht ;)

Nachdem die 12 Stunden um waren war die nächste Station eine Zivilschutzanlage wo wir die Nacht verbrachten. Natürlich musste auch wieder hier eine Wache aufgestellt werden, von welcher ich mich aber, danke dem durch Machen der letzten Nacht, drücken konnte.
Nach der kurzen Nacht ging stand heute eine Luft Verschiebung von Thusis nach St.Luzisteig auf dem Programm. Wir durften im Rahmen der DHU also endlich mal mit dem Superpuma fliegen. Nachdem sich das ganze Bataillon auf eine riesen Wiese vorbereitet hat, kamen jeweils 2 Super Pumas und brachten die Soldaten nach St.Luzisteig. Das ganze dauerte eine Weile da pro Superpuma immer nur gut 18 Leute transportiert werden konnten. Bei einer BAT Grösse von gut 500-700 AdA (Angehörigen der Armee) und 5-7 Minuten Flugzeit dauert es halt eine Weile :)
Auf St.Luzisteig angekommen ging es nach einer längeren Wartepause weiter zur letzten Übung. Die Einnahme der kompletten Häuserkampf Anlage….dieses Mal nicht mit einer Kompanie sondern ein ganzes Bataillon!
Da ich bis dahin meistens Panzerkommandant bei der Gruppe 2 war, wurde ich auch für diesen Einsatz so eingesetzt. Nur hatte der Radschützen-Panzer dieser Gruppe einen kleinen Schaden und musste “ersetzt” werden. Als Ersatz kriegten wir dann einfach einen Duro. Die Übung selber war für mich extrem langweilig. Wir fuhren zu der HOK Anlage und meine Gruppe stürzte sich direkt aus dem Duro und begann mit der Säuberung des ersten Gebäude. Danach sah ich die Gruppe nur noch ab und zu zwischen den Häusern vorbei huschen und hörte wie die Schüsse innerhalb der HOK Anlage knallten. Mehr zu sehen kriegte ich dann doch nicht ^^” Nachdem der ganze Spuk vorbei war und wir beim zweiten Mal geschafft haben diese letzte Übung erfolgreich zu absolvieren (yep richtig gelesen, wir haben zwei Anläufe gebraucht ^^”) war die eine grosse Reorganisation angesagt! Die Durchhaltewuche ist ja noch nicht vorbei…das Finale, der 50km Marsch, stand uns noch bevor.

Der 50km Marsch !

Der zweitletzte Freitag…00:15..und gut 50km Leistung die von der VBA 12 gemeistert werden müssen!

Start: Chur Rossboden
Ziel: nähe Lanquart (zuerst Chur Rossboden, sprich einmal um den Berg, wurde dann aber abgeändert)
Route: um den Calanda
Steigung: bis zu 500m auf 3.5km Oo
Gepäck: GT, Stgw, Helm, Rucksack mit Regenschutz und Käschu

Die ersten 9km waren ziemlich easy…an der Autobahn entlang ging es richtung Fusse des Calanda. Danach begann schon der härteste Teil des Marsches. Nach einer kleiner konstanter Steigung standen und 500 Meter Höhendifferenz auf nur gut 3.5km bevor! Wir hatten leider schon den ersten Verlust zu melden. Einem unserer Soldaten ging es gar nicht gut und er hat ein übles Gefühl im Magen, was wohl früher oder später zum Erbrechen führen könnte. Obwohl es unserem Zugführer gar nicht passe, haben wir den Soldaten beim ersten Posten vor dem Aufstieg zurückgelassen. So nun zum Aufstieg….ziemlich ein hartes Stück Arbeit! Im zickzack ging es den Berg hinauf. Da es ja mitten in der Nacht war sah man gerade mal die nächsten paar Meter. Diese Umstände liessen diese 3.5km ewigs vorkommen. Man merkte schon jetzt das einige wohl sehr sehr mühe haben. Dies ist vielleicht auch darauf zurückzuschliessen das wohl die meisten min. 24 stunden vor dem Marsch kein Schlaf hatten…inkl mir. Als die 3.5km geschafft waren, ging es wesentlich einfacher zum marschieren. Nach ein Kurven kam dann endlich der erste Verpflegungsposten. Da mein Magen extrem knurrte war ich dementsprechend froh darüber und liess es mir nicht zweimal sagen etwas mitzunehmen. Ebenfalls gab es feine Bouillon, die einem richtig viel Energie gab und den Körper wärmte.
Nach diesem Posten standen uns sicher gut 10km keine Steigung mehr bevor sondern nur eine angenhme Route durch “das Tal da” (keine Ahnung wie es heisst ^^”). Also zumindest dachte es das es Angenehm wird…
Nun zeigte sich nämlich wer genug schlaf hatte und wer nicht :D Beim Aufstieg hatten schon die einen oder anderen mit der Schlaflosigkeit zu kämpfen….nun waren es fast alle. Das ganze ging sogar soweit das ein Grossteil der Soldaten inkl Wachtmeister begann zu Halluzinieren, ich ebenfalls. Irgendwann dachte ich die Soldaten vor mir würden Schlafsäcke aus dem Weg räumen…oder ein Puch (kleiners Militärfahrzeug) zu schieben. Andere berichteten von ihren winkenden Freundinnen oder Kühen die sich in irgendwelchen Löcher befanden. Jo wir hatten doch ein bisschen zu kämpfen ^^”.  Zum Glück hatte ich bis dahin mein RedBull, welches ich mitgenommen hatte, nocht nich getrunken. Einen günstigeren Augenblick gibt es wohl nicht. Nach dieser Dosis Koffein war ich wieder total Wach. Ich hatte die Wirkung des RedBulls wohl noch nie so heftig gespürt wie in diesem Moment :D
Nach paar Minuten war ich topfit und fühlte mich fast total ausgeruht. Da leider nicht jeder ein Energy Drink zur Hand hatte, waren noch sehr viele am kämpfen nicht einfach einzuschlafen. Als ich mich wieder auf den Marsch konzentrieren konnte und damit die Leute richtig beisammen zu haben sah ich einige die richtig RICHTIG mühe hatten. Die meisten bewegten sich wirklich Zombiemässig so a la Dawn of Dead. Sehr amüsantes Bild :D
Am nächsten Posten gab es feine (den Umständen entsprechend) feine Schnitzebrote, welche für die noch letzte benötigte Energie sorgte (mehr oder weniger). Zu diesem Zeitpunkt wollten schon sehr viele Soldaten aufhören und die Restlichen Kilometer ein anderes mal machen (ja richtig gehört, wenn man pussy genug war durfte man den Marsch in zwei Etappen machen -.-). Zum Glück konnten aber alle noch motiviert werden die restlichen gut 12km die noch bevorstanden zu probieren.
Leider begann nun wieder eine mühsame Steigung in Kombination mit hartem Asphalt Boden der sich bis zum Ende durchzog…Mittlerweile war das Gewicht auf dem Rücken vergessen und man merkte das Brennen an den Fusssohlen. Diese letzten Kilometer waren fast die schlimmsten…schlussendlich haben es dann noch alle geschafft und eine riesen erleichterung machte sich breit.

Das Militär ist geschafft, nun gab ein nichts mehr ausser das komplette Material abzugeben.

Die letzte Woche

Wie schon in Herisau gab es wieder Gruppen die für verschiedene Ausürstung zu zuständig waren, diese Abzugeben. Diejenigen die in keiner Gruppe waren mussten sich “bereithalten” für verschiedene kleinere Aufträge. Diese Aufträge waren aber Hauptsächlich für Soldaten geplant, sprich wenig Arbeit für Wachtmeister. So kam es das ich die letzten 2.5 Tag im Militär nichts mehr machte ausser schlafen, DVDs schauen und mich “bereit halten”.
Als es dann am 31.07.09 endlich vorbei war….cooles Gefül :)
Ich meine ich verbrachte nun gut 9 Monate im Militär, in dieser Zeit ist doch ziemlich viel passiert. Ich habe mich manchmal extrem geärgert unter der Woche nicht daheim sein zu können. Das ganze hat nun ein Ende. Ich hoffe ich werde die militärischen Allüren schnell vergessen und mich wider ganz dem zivilen Leben widmen :)

Fazit Militär:

Ein Lebenserfahrung die man nirgendwo anderst kriegt. Man wünscht sich fast jeden Tag endlich aus diesem  “scheiss Verein” draussen zu sein aber am Ende bereut es wohl niemand das er es durchgestanden hat :) Viel Spass an alle die es noch vor sich haben! *hrhr*

over and definitely out!

PS: Ich wollte einfach nur diesen Eintrag fertig schreiben…Rechtschreibung usw…forget it ^^”

sie an sie an, ich habs widermal geschafft einen schon längst Überfälligen Eintrag zu machen.

Obwohl ich bereits schon zwei Wochen wider zurück in Herisau bin, will ich euch die letzten zwei Wochen “Kader”schule nicht vorenthalten.

17. Woche

Ach du Schreck! Der 40km Marsch findet schon diesen Freitag statt :/ Auf das war ich überhaupt nicht vorbereitet. Hoffen wa es klappt :(

Bevor es aber an Marschieren ging stand noch etwas anderes auf dem Programm.
Nach der Kaderschule sollten wir ja eigentlich Gruppenführer bzw Ausbildner sein. Das Ausbilden selber übten wir nun genau diese Woche ^^”. In Gruppen mussten wir verschiedenen Lektionen vorbereiten die es anschliessen auch zu halten galt. Die Zeitmilitär bewerteten uns dann und gaben uns Tipps. Najo je nach Zeitmiltiär waren dieser Bewertungen ziemlich unterschiedlich aber leider nicht immer hilfreich. Dem einen kommt es eher auf die Fachliche Richtigkeit an und dem anderen…..Hauptsache Chef markieren. Im Grossen und ganzen war es doch ziemlich gemütlich und wir hatten vor dem Marsch noch viel Zeit für uns.

So und nun zum Marsch selber……mal vorweg: Geschafft habe ich Ihn ;)
Ich muss schon sagen es war manchmal ziemlich ein krampf. Zum Glück profitierten wir vom schönen Wetter und der realtiv flachen Strecke. Es gab auf der ganzen Strecke genau 4 Verpflegungpösten die wir aber immer realtiv schnell passierten ohne grosse Pausen. Das Gewicht vom Rucksack war auch nur begrenz ein Problem…irgendwann spürt man seine Schultern einfach nicht mehr ^^”.
Die letzten 10km waren wohl die entscheidenden…..hier erst merkte man erst ob man mit den Schuhen alles richtig gemacht hat. Wenn Ja hat man wohl nur ein brennen an der Fusssohle. Diese Schmerzen hielten sich ziemlich konstant und waren dementsprechend auch erträglich. Wer allerdings Blasen gekriegt hat wird wohl recht am kämpfen gewesen sein. Ich hatte anscheinend wohl alles richtig gemacht. Neben dem Brennen merkte ich nur das sich LANGSAM Blasen am entwickeln waren. Am Ende des Marsches, welcher wir in Rekordverdächtigen 6h 27m meisterten, waren doch alle ziemlich kaputt und jeder war froh das wir Ihn geschafft haben. Bei einigen sahen die Füsse doch ziemlich kaputt aus  :P
Meine Tipps fürs Marschieren:
- 2 Socken…..normale eng anliegende und ein zweiten paar Dicke darüber. Ich habe mir dazu spezielle von Militex (so ne Firma die Militärzubehör verkauft) welchhe gekauft
- Schuhe nur bis zur zweit Höchsten Stufe binden. Ich weiss nicht mehr warum genau, hat aber glaubs irgendwie mit dem Blut zu tun ^^”. Auf jedenfall nicht zu fest zubinden….da muss ordentlich Blut in den Schuh ;)
- Nicht zuviele Gedanken um das Gewicht am Rücken machen, irgendwann merkt ihr das sowieso nicht mehr :)
- Wenn es mal eine lange Strecke nur geradeausgeht….Blick starr nach unten, dem Kamerade auf die Füsse, die Zeit vergeht dann ein wenig schneller.
- Genug Trinken mitnehmen….am besten was isotonisches wie Isostar, Gatorade usw. Und ja nicht viel auf einmal trinken. Lieber alle 15min ein paar Schlücke. Energy Drinks….wenn überhaupt dann gegen Ende des Marsches, sonst werdt ihr nach dem Energy Putsch kraftloser als davor.

Jeder wird es wohl auf seine Weise machen, für mich stimmte es einfach so am besten :)


18. Woche

Kommen wir zur letzten Woche Colombier! Schon allein dieser Gedanke lies voller ungewohnter Motivation in die Woche starten.
Auf dem Programm standen nocheinmals Lektionen, die es zu halten galt, sowie das abrüsten des Korps Materials. Ich musste eine Lektion über SAT (Sofort Aktionstechniken) halten. Bevor wird aber wirklich die Lektion halten durften gab es eine realtiv mühsame Bestrafung vom Zugführer. Anscheinend wollte er das wir um 8 Uhr bereits mit einrichten fertig sind damit er die Posten inpizieren kann. Da wir dies nicht erfüllt haben, liess er alle angefangenen Posten aufräumen und befahl und das komplette Material nach Chassagney zu transportieren….wird müssten dort die Lektion halten. Chassagney (oder wie es auch immer heisst xD) liegt aber gut 1.5 Stunden fussmarsch den Berg hinauf! Mit ganzen Material welches wir in einem kleinen Anhänger mitnahmen, schafften wir es schliessen in 2 Stunden oben zu sein. Dort wartete der Herr Zugführer auf uns und teilte uns mit das wir nun wieder runtern dürften und die Lektionen am zuvor bestimmten Punkt halten müssten. GANZ TOLL! Mehr Antipathie hat bis jetzt glaube ich noch niemand geschafft zu holen in so kurzer Zeit. Was solls. Ein Vorteil hatte das ganze doch noch….die Lektionen mussten wegen diesem Unterbruch wesentlich kürzer sein :D 2 Stunden später waren die Posten schliesslich eingerichtet.
Ich habe mir doch ziemlich mühe gegeben und dieses Mal versucht ein bisschen mehr Chef zu sein. Dies hat anscheinend zimlich gut geklappt und die Lektion wurde mit einer 3-4 (gut-sehr gut) belohnt. Lag es wohl an einem anderen Bewerter? ich hatte das Gefühl das ich nämlich nicht wirklich viel Dinge anders gemacht habe als bei der ersten Lektion xD. Soll es halt geben ;)
Am Freitag wurden wir schliesslich aus der Kaderschule entlassen. Zuvor gab es aber noch eine Ausprache mit dem Klassenlehrer die doch ein wenig witzig war. Ich meine was würdet Ihr denken wenn es heisst “Ja, es gab gute Momente sowie schlechte Momente, mehr schlechte als gute”. Ich sage nur Danke Herr Hauptmann die Abneigung beruht auf Gegenseitigkeit. Mir tut nur die nächste Klasse leid. Anscheinend werden Klasse 3 und 4 zu Klasse 34 gemacht, sprich 90 Leute pro Klasse.

Abschliessen zur “Kaderschule” möchte ich folgendes sagen:

Das Wort “Kader” ist definitiv fehl am Platz bei dieser Schule. Die wenigen Stunden in denen wir FUM lernten (Führung Unteres Milizkader) waren, tut mir leid für den Ausdruck, fürn Arsch! Ich meine wenn schon auf den ersten Seiten steht das man für ein Modul gut 14-20 Stunden braucht und wir uns damit aber nur gut 0-2 Stunden damit beschäftigten MUSS irgendwas falsch sein. Lektionen zu halten wird wohl zu unseren Hauptaufgaben zählen, doch wieso haben wir das ganze nur in den letzten 2 Wochen? Oo.
Wer genug Zeit hat und die RS ein wenig lockerer haben will als die normalen Rekruten / Soldaten, sprich nicht zu unterst stehen will, für den ist Colombier der Richtige Ort.
Man merkt schon in der Kaderschule das man mit Leuten zusammen ist die Führen können oder halt nicht. Die Kaderschule hat da nichts dran geändert.

Ich freue mich nun auf Herisau. So wie ich den guten alten Hptfw Bösch kenne ist es wohl aus mit 7 Uhr aufstehen und chillen. What else! xD

Neue Adresse

März 25, 2009

so nachdem ich nun wieder in Herisau bin hat sich die Adresse natürlich wieder geändert mit dem Vermerk Feldpost kann man mir nun auf folgende Adresse gratis Pakete bis 5kg zusenden.

Obgfr Schörgenhofer Tobias
Inf RS 11-1
Kaserne Herisau
9000 St.Gallen

freue mich auf jeden Brief bzw Paket :)

so und nun mal zu einem Blog Eintrag der die letzten 3 Wochen beschreibt.

Der Grund für das Weglassen der Eintrag war schlicht und einfach das fehlen der Motivation. Jeder hat wohl irgendwann im Militär (die einen mehr die anderen weniger :P ) eine Phase in denen einfach keine Motivation vorhanden ist. Obwohl ich ja eigentlich ein wenig “euphorisch” ins Militär gestartet bin, zähle ich wohl nun zu der Sorte Soldat die es lieber ein bisschen gemütlich nimmt, nicht viel Einsatz zeigt und sich bereits am Sonntag Abend wider auf das nächste Wochenende freut. Dies hat dazu geführt das ich am Wochenende einfach mich nicht mehr mit dem Militär beschäftigen wollte und lieber etwas mehr Zeit mit den Menschen in meinem zivilen Umfeld verbrachte.
Das der Blog, den ich ja eigentlich immer schön gepflegt hatte (mal mehr mal weniger), darunter litt finde ich selber wohl am meisten doof. Ich hoffe ich kann die verpassen Einträge nun nachführen, auch wenn es wohl bei einer Wochenzusammenfassung bleiben wird.

14. Woche – Wache schieben!

Wie schon gesagt, waren wir in dieser Woche die Dienstleistende Klasse, was soviel heisst das wir für die Bewachung der Kaserne zuständig sind. Witzig daran ist, dass wir uns selber bewachten mussten da alle anderen Klassen in einer Schiessverlegung waren. Wenig witzig ist, dass ich in der Wochenendwache Gruppe bin, was soviel heisst das ich wohl über Wochenende nicht heim darf um die Kaserne zu bewachen. Was solls, wenn man sich schnell damit abfindet geht es eigentlich und man freut sich einfach über ein Wochenende in dem man meistens schläft, filme schaut oder sonst nicht viel macht.
Neben der Wochenend Wache hatte ich am Dienstag ebenfalls Wache. 12 Leute die 2 Posten rund um die Uhr besetzen mussten und ab und zu eine Patrouille loschicken mussten um die Militäreinrichtungen zu überprüfen, hört sich eigentlich ziemlich gemütlich an…..war es auch! :D Vorallem wenn man bedenkt das die Kaserne eigentlich leer war :D

Ein weiteres grosses Thema dieser Woche war die Zwangsmittel Ausbilung mit dem Redman. Als Redman bezeichnet man einfach die komplette Schutzausrüstung die man benötigt wenn man Zwangsmittelausbildung hat. Man sieht dabei halt einfach aus wie nen Power Ranger, fühlt sich aber rundum geschützt :D Wir haben uns also in diesem Kostüm systematisch geprügelt, sprich verschiedene Schlag und Tritt Kombinationen  geübt. Eine Woche war realtiv wenig um wirklich ernsthafte Ausbildung in Sachen Zweikampf zu betreiben, aber ein bisschen gebraucht hat es schon was denke ich ;) Die Abschliessende Prüfung die beim bestehen erlaubte “Zwangsmittel” den Rekruten beizubringen habe ich irgendwie nicht bestanden, warum und wieso brauche ich nicht zu erkläreb, also lasse ich es bei der Aussage ;)

Wochenend Wache – Weil es sein muss….

Jooooo, dieses Wocheende ging es für mich definitiv nicht nach Hause. Ich durfte *hust* mit 9 anderen Kumpanen in der Kaserne bleiben und dafür sorgen, dass über das Wochenende die Kaserne nicht von irgendelchen “Eindringer” gestürmt wird. Aus persönlichen Sicherheits Massnahmen kann ich natürlich hier nicht erzählen wie genau die Wache ausschaute, ich hoffe ihr versteht was ich meine :P Es war in grossen und ganzen doch aber ziemlich gemütlich und nicht unbedingt langweilig was ich einer gewissen Person zu verdanken hatte. Auf eine weitere Wochenend Wache kann aber ich gut verzichten :)

15. Woche - HOK, schonmal gehört?

Hui noch 2  Wochen bis zu den Ferien, im zivilen Leben eine kurze Zeit, im Militär…..ein bisschen länger. Die nächsten 2 Wochen werden wir in Le Day verbringen. Ein Kleiner Ort in der nähe von Yverdon und Lausanne. Dort ist HOK (Häuser und Ortskampf angesagt). Meine Motivation seit langem wieder einmal einen Sprung nach Vorwärts gemacht. Seit beginn der RS habe ich mich eigentlich schon auf HOK gefreut, auch wenn ich nicht wirklich wusste um was es GENAU ging. Aber die Vorstellung ein Haus zu stürmen und auf Hinternisse oder Probleme zu stossen versprach doch ziemlich viel Action. Diese Woche hatten wir auch das erste Mal die SpliSchu (Splitter Schutzweste) an. Diese Weste beinhaltete je vorne und hinten eine 7 Kilo Platte die den Träger vor frontal und hinten kommenden Schüssen schützen sollte.  Es hört sich eigentlich ziemlich schwer an, aber da das Gewicht sehr gut verteilt ist auf den Körper ist es halb so schlimm mit dieser Weste umherzulaufen, man fühlt sich sogar ein bisschen “Kasten” :P
Nur wenn man lange da stehen muss wird es mit der Zeit sehr sehr anstrengend. Umso cooler das Gefühl wenn man die Weste nach einem langen Ausbildungsblock ausziehen darf und sich anschliessend federleicht fühlt :)
Es könnten also zwei ziemlich aufregende Wochen werden.
Najo war es nicht unbedingt…Es ist ja eigentlich klar das wir nicht von 0 aus direkt Häuser stürmen oder sonstiges Zeugs machen, aber Tage lang nur trocken üben wie man zb. ein Fenster passiert ist doch ein wenig lasch. Die Übung dann mit den sogenannten SIM-Anzügen war nicht wirklich das Gelbe vom Ei.
Zur SIM Ausrüstung gehört ein, mit Sensoren bestückten, Anzug welcher man über allem anderen Trägt, sowie ein Aufsatz für das Gewehr, welcher bei einem Schuss einen unsichtbaren Laserstrahl abfeuert, der widerum beim Treffen eines dieser Sensoren einen Pipston auslöst, was soviel heisst wie “Du bist Tot!” (puh langer Satz xD).
Mal abgesehen davon das die Übungen in denen wir ein Haus stürmen mussten immer ziemlich schnell vorbei waren und dank des überaus liebenswürden Ausbilder immer mit dem Versagen der Truppe endete, war es ab und zu doch spannend. Leider nicht das was ich mich wirklich vorgestellt habe, aber passt schon :)

Die Highlights dieser Woche waren ein kleiner Häuserparcour wo wir zum Teil ohne Hilfsmittel Häuser erklimmen mussten sowie eine kleine Nachtübung in der wir in einem Unterirdischen Schacht, bei Blink Licht eine Befehlsausgabe schreiben mussten, währed der Ausbilder uns mit Markiermunition und Knallpetarden unter Druck setzen wollte. Hat Spass gemacht! :D Wenn man in so einem Schacht eine Knallpetarde ablässt vibriert doch gern mal der ganze Körper :P

16. Woche – take it easy!

Nur noch eine Woche dann Ferien!

Am Sonntag mussten wir direkt nach Le Day einrücken, was bei der Zugfahrt b edeutete…1 Stunde früher auf den Zug :/ Aber da es ja nur noch ne Woche ist, ist das ganz gut verkraftbar :)
Da wir am Donnerstag bereits wieder nach Colombier verschieben, haben wir also nur Mo-Mi zur Verfügung. Nicht ¨sehr viel…..aber leider genug für eine lange Übung! Der Name der Übung “Centurio”

Bei dieser Übung geht es Hauptsächlich darum das man wärend gut 24 Stunden immer Einsatzbereit ist, einen Checkpoint betreibt und ab und zu Patroille los schickt die das “Dorf” (die HOK Anlage) überwacht.
Hört sich realtiv langweillig an…aus diesem Grund habe ich mich ziemlich dafür eingesetzt “Markeur” spielen zu können. Markeure werden gebraucht um eine mögliche Gegenseite zu spielen. Da ich angenommen habe, dass man als Markeur sicher zu mehr Schlaf kommt und nicht dumm an einem Checkenpoint stehen muss, war das wohl eine gute Idee. Ich absolvierte die Übung also als Markeur.

Wir, die gut 12 Markeure mussten in eine von den anderen abgeschottete Unterkunft und immer schön abrufbereit sein. Bei einer 24 Stunden Übung sollte das ja eigentlich ziemlich oft sein, aber irgendwie war dem nicht so. Obwohl die anderen Soldaten die Checkpoints (Zutrittskontrolle) gut 2mal 4 Stunden betreiben mussten, wurde wir in diesen 4 Stunden nur einmal für gut 15 Minuten etwas machen Oo. Chillig für mich eigentlich, aber doch recht mühsam für die armen Soldaten an dem Posten :/

Aber was waren eigentlich unsere Aufgaben? Gab das eigentlich ziemlich witziges Zeug zum machen. Die erste Aufgabe, bestand darin den Checkpoint zu 6 versuchen zu stürmen, also Demonstranten. Lösuung für die Soldaten: Checkpoint zumachen und abwarten. Wenn man von der anderen Seite dies hört, denkt man sich: “Hey das schaffen die eh”. Aber witziger weisse war dem nicht immer so :D Bei dem ersten Durchlauf, wurden zwar der Checkpoint dicht gemacht, aber zwei Soldaten wurden ausgeperrt und waren und Demonstranten hilflos, mit der betonung auf Hilflos, ausgeliefert. Wir waren nur mit gefüllten Pet Flaschen bewaffnet, Waffen gebrauch der Soldaten wäre also verhältnissmässigkeit falsch.

Beim zweiten Durchlauf bei einer anderen Gruppe, wurden wir sogar direkt beschossen xD (Mit Markiermunition, keine richtigen Schüsse). Die Gruppen haben also beide versagt :/

Unsere zweite Aufgabe:
Wir spielten asylsuchende Ausländer die versucht wurden von einem Menschenhändler durch den Checkpoint zu schleusen. Wurden wir entdeckt ging es darum die Soldaten am Checkpoint um Wasser und Nahrung anzubetteln ohne dabei aggresiv zu werden. Diese Aufgaben haben bis auf eine Gruppe alle ziemlich gut gemeistert. Bei der etwas schlechteren Gruppe gelang es einem Markeur unbemerkt in den am Checkpoint stationierten Schützenpanzer zu steigen. Zum Glück war es nur eine Übung ^^”.

Zwischen diesen kurzen Aufgaben, die jeweils nur etwa 15 Minuten dauerten, mussten wir in den HOK Anlagen eine Kneipen Prügelei nachstellen, bei denen ein Verletzter zurückgelassen wird und der Rest von uns in den Häuser verschwand. Man merkt schon das man als Markeur wohl nicht so beschäftigt war als Soldat ;)

Als die Übung dann endlich fertig war und wir wieder in unsere normalen Unterkünfte durften, waren glaube ich ziemlich alle erleichtert. Die meisten waren ziemlich müde, da sich die effektive Schlafenszeit nur auf ein paar Stunden begrenzte. Trotz Markeur sein, habe ich wohl auch viel profitiert (wenn nicht mehr).

Der Rest der Woche 16 vebrachten wir noch mit ein paar kleinen Übungen rund um das Thema HOK. Ich konnte mich sogar einmal mit dem RLV (Restlichtverstärker) ausrüsten, doch irgendwie kam ich damit nie zum Einsatz (kein Wunder bei Tageslicht :P )

Foto! (jo ich weiss ich sollte mehr machen :P )

Tobi & RLV

Am Donnerstag war dann auch schon wieder die Verschiebung nach Cololmbier angesagt, inkl der Beförderung zum Obergefreiter :D . Der der Feier selber mag ich jetzt nichts mehr schreiben, ist gerade bisschen spät :)
Da nächste Woche Ferien ist, durften wir bereits am Freitag nach Hause gehen.

Im grossen und ganzen haben mir die zwei Wochen in Le Day eigentlich ziemlich gut gefallen. Leider war ich vom HOK an sich ein wenig entäuscht…habe da glaubs zuviel Action erwartet. Vielleicht wird es dann später mit den Rekruten besser :)

Mir stehen nun also noch zwei Wochen  Kaderschule bevor inkl. dem 40km Marsch. Ich hoffe die zwei Wochen werden nicht all zu streng damit wir danach frisch und fröhlich Rekruten ausbilden gehen können, auf das ich mich doch schon ziemlich freue :D

Wie es mit der Motivation zum Bloggen ausschaut weiss ich nicht. Etwas schreiben werde ich sicher, aber werden die Wochen wohl ein bisschen kürzer zusammengefasst und nur die Highlights detailierter beschrieben.

Bei Fragen…..just comment :)

Obergefreiter Tobi!

Erst am Montag Abend war einrücken angesagt, was für eine Freude!

Ich dieses lange Wochenende schon fast als Ferien gefühlt, aber nur fast! :)

Wie man vielleicht schon gemerkt hat, ist meine Motivation im Moment ein wenig gegen 0 zu finden ^^”. Ich habe ehrlichgesagt keine Ahnung an was es liegt, aber solls halt geben. Ich werde trotzdem weiterhin versuchen, auch wenn es sehr wenig ist, ein wenig etwas über die Woche zu erzählen. Cool wäre natürlich wenn die wenigen Besucher dieses Blog ab und zu mal nen Comment hinterlassen. Für Fragen stehe ich natürlich immer offen :D

Dienstag

Die Woche begann also erst heute, was natürlich heisst das es um so schneller wieder Wochenende wird *hrhr*. Uns erwartete aber nicht eine normale Colombier Woche sondern eine *realtiv kleine* Schiessverlegung nach “Les Pradiers” (keine Ahnung wie man das schreibt xD). LP befindet sich auf gut 1500 Meter, was um diese Jahreszeit natürlich SEHR SEHR viel Schnee bedeutet. Aber zuersteinmal musste das ganze Material vorbereitet werden. Es gab eine Packungsliste mich persönlicher Ausrüstung was man mitnehmen “musste” (ob es ein muss war weiss ich immer noch net). Auf dieser Liste stand aber meiner Meinung nach ein bisschen zuviel Zeugs (zweites paar Kampfstiefel oder TAZ wegen 3 Tagen? Oo). Mit der ganzen Packung die das umherzuschleppende Gewicht doch mindestens verdoppelte, ging es dann zum Material Lager. War irgendwie noch witzig so ein Turm mit sich herumzutragen :P

(da ich wärend des schreiben dieses Eintrags ein Motivation Tief hatte, was sie gut über 4 Wochen erstreckte, hier nun eine kleine Zusammenfassung dieser Woche)

In LP war es eigentlich ziemlich gemütlich. Wir schliefen  in Massenschlägen aber die Unterkunft selber ist ziemlich *modern* (Militär Modern halt….mal abgesehen davon das es keinen Snack Automaten gibt Oo).

Die ganze Woche wurde in den Spez Dets gearbeiter, das heisst Sprenger, LMG und Panzerfaust. Wir bei den Sprenger übten eine kleine Verbandsübung ein die aus der Befehlsgebung an einem Geländemodel und dem wirklichen “üben” im richtigen Gelände. Bei der Übung ging es um zwei Team (Alpha & Bravo) die den Auftrag hatten ein Hinterniss zu sprengen und mit Feuer und Bewegung zu diesem Hinterniss vordringen mussten.
Ich war der erste Tag Schiesswache, was soviel bedeutete dass ich den ganzen Tag an einer Kreuzung stand und Zivilisten davon abhalten musste, in das Gebiet einzudringen wo geschossen wurde. Da wir an diesen Tag schönes Wetter hatten, war es ziemlich gemütlich die gut 8 Stunden ein bisschen im Schnee zu stehen. Es ist nur einem eine Passantin gekommen die ich mit Kopfschütteln und Handbewegungen abwimmeln konnte, meinem nicht vorhandenen Französisch sei dank :)

Ebenfalls diese Woche stand eine Vorinspektion auf dem Programm durch den Oberstleutnand der Kaserne.
Zusammenfassung: Er war nicht zufrieden mit unserer Leistung. Warum und Wieso ist mir jetzt zu doof zum erklären :P
Als weiteres Highlight dieser Woche war ein Fondue Essen mit der Klasse 4. Obwohl ich eigentlich Fondue net wirklich gern habe habe ich doch ziemlich etwas in mich hineingeschaufelt so das ich nachher leichtes Bauchweh hatte. Der Hunger halt!

Zum Glück mussten wir , anderst als Klasse 4, nur eine Woche in LP bleiben, da wir nächste Woche die Dienstleistende Klasse sind was soviel heisst wie Wache schieben :P

*gähn*

die Einleitung spare ich mir heute einfach einmal :P

Montag

Auf dem Programm stand heute nur TCL1. TCL1 (keine Ahnung mehr für was TCL steht) heisst eigentlich nichts anderes als Schiessen mit dem Zielfernrohr.
Das Einschiessen so eines ZF ist doch immer wieder eine realtiv heikle Sache. Macht man es net 100% genau, wird man auf grössere Distanzen nichts mehr treffen können.
Bei mir hat das ganze doch realtiv gut geklappt und der Morgen hat ziemlich Spass gemacht. Wir waren übrigens in den KD Boxen in Plains du Bois.

Am Nachmittag ging es dann weiter mit dem TCL1 nur dieses Mal nach Bole zum 300 Meter stand. War eigentlich ziemlich cool. War das erste mal mit einem ZF in einem 300 Meter Schiessstand. Leider war der Schiessstand nicht mehr wirklich gut gepflegt und das ZF war anscheinend doch net so toll eingeschossen. Hat dann dazu geführt das die meisten nicht wirklich gut getroffen haben ^^”.


Dienstag

Hui Krankenvisite steht auf dem Plan….gut 10 Stunden in nem kleinen Theorie Saal warten bis man dran kommt. Diagnose: Muskelverhärtung…. Dispens für 1.5 Wochen von den meisten körperlichen Aktivitäten…auch net wirklich toll. Das dümmste aber am Tag war das wir gegen Abendessen noch aufs Feld mussten…um dann vom Feld wieder heimgeschickt zu werden -.- Militär halt ^^”.

Mittwoch

Heute gings auf 1500 Meter zum sprengen. Ich habe mir wirklich viel davon erhofft doch wenn man anschliessend seine Ladung in einer Schneemulde deponiert und sich in ein Häusen verzieht das doch nen Stück weit entfernt ist….ist das ganze nicht wirklich sooo toll. Ausser einem leisen Knall bekam man von der Sprengung nicht viel mit. Das anschliessende betrachten der Wirkung war auch net soo toll. Ich hoffe dies war nicht die letzte Sprengung

Donnerstag

Material Kontrolle bis zum geht nicht mehr. Vom Korps Material bis zum persönlichen. Wir mussten alles kontrollieren. Der Hauptmann bzw Klassenchef hat dies so organisiert um eigentlich wieder bei 0 starten zu können. Das ganze hat zum Glück nicht den ganzen Tag gedauert und so konnte wir der Rest vom Tag als “Zeit zur freien Verfügung” abstempfeln

Freitag

04:30 Tagwache! Thema vom heutigen Tag: Übung Starsroad. Starsroad ist ein gut 20km Leitungsmarsch bei dem man verschiedene Posten im Patrollien ablaufen muss. Ich konnte mich von der Übung dispensieren um mich bissel zu schonen. Dafür durfte ich die Kaserne putzen ^^”. Najo kam trotzdem am Mittag heim :P

Nächste Woche beginnt erst am Dienstag, es geht auf 1500 Meter höhe. Dieses Mal aber ne ganze Woche!
Angesagt ist Schneefall….gut 60cm Neuschnee wird es wohl geben. Mein Husten finden das gar net toll :P Freuen tuhe ich mich trotzdem.

jo ich habe leider fast keine Zeit mehr und auch net so wahnsinnig Lust für diese Woche nen Eintrag zu verfassen. Ich belasse es also bei ein paar kurzen Highlights.

Dienstag war ich zur K Visite angemeldet…..14 Stunden warten -.-. Die Visite ergab das ich wohl ne komprimierte Lungenfunktion habe…und irgendwas mit überempfindlichkeit von den Nerven bei den Rippen.
Nächsten Dienstag muss ich wieder hin, mal gucken. UT werde ich auch jedenfall net machen ;)

Am Mittwoch haben wir unsere erste RICHTIGE Sprengladung gebaut. Diese werden wir nächste Woche in die Luft gehen lassen. Für mich bleibt es nur bei 200g Plastit (Plastiksprengstoff).

Freitag war HORROR! Auf dem Plan stand Panzerfaust Posten. Und wie es der Zufall so will kriegten wir für diesen Posten das schlechteste Wetter seit RS Start. Regen, Schnee, Wind und Matsch machten den Tag zu einer wirklichen mühsamer angelegenheit. Najo typisches Füsel Wetter halt, ich sollte mich net aufregen :)

Habe nun einen Laptop auftreiben können, für Woche 12 und alle weiteren Woche sollte also ein Eintrag garantiert sein :)

huch, es ist wiedermal spät. Und ich habe ehrlich gesagt gerade 0 Bock zum bloggen. Demzufolge werden dieser Eintrag bissel kürzer als sonst :P

Montag

Die Woche scheint ziemlich viel versprechend zu sein. Zum einen haben wir zwecks einen Anlasses vom Brigadier zweimal grosser Ausgang und zum anderen können wir bereits am Freitag um 16:45 ins Wochenende :D Aber es ist trotzdem erst Montag :/

Der Morgen begann mit einer Theorie in der es um die allgemeine Unfallsverhütung ging. Ein Adjutant von der Militärpolizei machte uns auf die Verschiedenen Gefahren im Militär aufmerksam. Das ganze war eigentlich ziemlich interessant. Anhand von Geschehenem zeigte er uns was so für Strafen auf einem zukommen können. Nach so 20min, als ich meinen Blick mal durch den Saal schweifen liess, merkte ich wie sicher nen viertel aller Anwärter die Typische Theorie Haltung einnahmen (Kopf in den Armen oder nach Hinten und Augen zu ;) . Den Adjutant schien es nicht zu stören, selbst als es nach ner Stunde sicher diese Anzahl verdoppelt hat ^^”. Jaja man merkt schon, Theorien im Militär sind doch meistens auch immer ein Kampf :)

Nach dieser Theorie war mühsame Mat Kontrolle angesagt. Die Vorgegebene Zeit von 2.5 Stunden lies mich schlechtes ahnen…..sprich Kontrolle des kompletten Materials. Ha, denkste Tobi! In einer 1/4 Stunde war das zu kontrollierende Material kontrolliert und es blieben gut 2 Stunden sich zu beschäftigten. Najo ich weiss nun wie es ist wenn man das Gefühl hat man ist der Einzige Mensch auf Erde der ein Virus überlebt und nur noch ein Hund als Gefährten hat ;)

Der Nachmittag war wohl auch net besser, habe nämlich keine Ahnug mehr was da los war xD.
Im Ausgang Schlussendlich ging es kurz Pizzen holen. Ich muss mir unbedingt einprägen das man Pizzas nicht wie Notebook Taschen halten sollte ^^”.

Dienstag

Heute ging nach Bole (das ist übrigens ein Dorf ^^”). Wir wurden zuerst in zwei Gruppen aufgeteilt. Die einen beschäftigte sich mit SAT (Sofort Aktions? Techniken) und die andere mit dem Granatwerfer.

Beim SAT Posten übten wir wieder diese Aktionen bei Feinkontakt. Wie auch schon die letzten Male, kam ich mir dabei unendlich dumm vor. Was wohl auch damit zu tun hat, das es noch einige gibt die fast keine Ahnung von dem ganzen hatten, was ziemlich mühsam war. Kommunikation und richtiges Handeln sind die wichtigsten Sachen hier. Oder würdet Ihr euch als “gedeckt” bezeichnen wenn Ihr auf einer offenen Strasse steht?
Ebenfalls übten wir hier das Abdecken und Verschieben zu zweit oder in 4er Gruppen. Das hat wiederum ziemlich Spass gemacht. Nen Schneehang runter zu rennen, eine Deckung zu suchen und dabei abwechslungsweise “Go” schreien, macht halt irgendwie Spass :)

Beim GWA Posten ging es darum, nun endlich mal mit diesem Aufsatz zu schiessen, während man von seinem Kameraden abgedeckt wird, welcher mit Scharfer Munition schiesst (halt nur auf Ziele die kaputt sind….das eine kommt nicht mehr drauf, dafür geht das andere nicht mehr runter xD). Der GWA selber hat doch einen nicht schlechten Rückstoss. Wärend wir also je im Binom diese Übung machten, hetzte und der Herr Oberleutnant nach und schrie und zu wie wir das ganze besser machen könnten. Irgendwie mühsam.

Nach dem Mittag war Sport in der Turnhalle angesgat. Da ich letzte Mal den Trifit (12 Minuten Lauf) Test nicht machen wollte, wegen den doofen Folgeschmerzen der Bronchitis, fühlte ich mich dieses Mal eigentlich bereit, es wenigstens mal zu versuchen. Najo ich habe schnell gemerkt das es doch nicht so wirklich klappen will und da ich nicht wirklich ein “durchbeisser” bin was das Laufen angeht, hats leider zum bestehen nicht ganz geklappt. Maybe klappts nächstes Mal besser.

Als Abschluss des Tages stand noch die Ausbildung am 6cm Werfer bevor, welche ich schon genossen hatte. Als gefragt wurde ob jemand die Lektion führen will, habe ich in dem Hoch das ich gerade hatte (soll vorkommen ^^”) , mich freiwillig gemeldet. Hat irgendwie Spass gemacht und das Feedback war auch eher positiv. Ich freu mich auf Herisau wenn ich dann die ganze Zeit Rekruten ausbilden darf *hrhr*.

Mittwoch

Morgen Fitness! Da mir der Dienstag gezeigt hat, das rennen nicht wirklich schlau für mich ist, ging ich in den Fitnessraum um ein bisschen Gewichte zu stämmen. Hat gut getan.
Danach ging es aufs Feld. Bei der Häuserkämpf Anlage übten wir das Verhalten bei Fehlzündungen sowie das Sprengen von Mauern. Hier merkte man erst richtig das Sprenger eine doch ziemlich Theoretische Spezialierung ist. Verschiedene Faktoren wie Art des Materials, Länge, Dicke oder Verfügbarer Sprengstoff müssen beachtet werden um ein lebender Sprenger zu bleiben. Bei der Berechnung muss man allerdings sagen….man nimmt meistens lieber genug Sprengstoff xD
Wenn ich mal dazu komme werde ich diese Spezialisierung ein wenig besser erklären, doch mir fehlt echt die Zeit, also am Wochenende :P

Donnerstag

wuhhhu, wiedereinmal ein vielversprechender Tag. Schiessen, Wärmebildgerät und Manipulieren (Gewehrgriff üben).
Zusätzlich war der Wald wo wir waren, extrem schön anzusehen….so verschneit. Der erste Posten, Wärmebildgerät, war allerdings ein totaler Reinfall. Wie sich die einen vielleicht noch erinnern können ist das WBG 90 doch ein richtiger Klotz und sieht nicht wirklich modern aus. Die Zuverlässigkeit ist allerdings weiteraus schlimmer. Von unseren 5 WBGs hat gerade mal 1.5 (ein Gerät nur so halb halt :P ) funktioniert. Mein WBG war leider einer der Nieten.
Es ging darum einen Beobachtungsposten im Wald aufzubauen. Gedeckt und getarnt. Hat laut dem Oberleutnant nicht wirklich geklappt ^^”. Was solls, wenn ich einen WBG Flash brauche, schlüpfe ich lieber für nen paar Stunden in die Rolle von Sam Fisher :D

Anschliessen ging es zum Schiessen! Nach so langer Zeit musste zuerstwiedereinmal eingeschossen werden. Irgendwie habe ich im Schnee bissel mühe mit dem Zielen was dazu führte, das ich nicht wirklich gut eingeschossen hat. Das hat widerum dazu geführt das ich beim anschliessenden Programm total versagt habe ^^”. Da denkt man sich wirklich “Und so eine hat das Schiessabzeichen”. Tjo es läuft halt net immer gleich :)

Der Schlussposten “Manipulieren” war so mittel Interessant. Klar, man kann nie genug geübt haben was das Sturmgewehr angeht, doch irgendwann macht es wirklich keinen Spass mehr die verschiedenen Griffe zu üben :/ Zum Glück bestand der Posten nicht nur aus diesen Manipulationen. Leutnant Linder (ha jetzt taucht er bei google auf!) gab uns noch hilfreiche Tipps wenn wir später dann in Herisau Rekruten ausbilden müssen. Dankeschön!

Der zweite Ausgang diese Woche war geprägt von einer ziemlich witzigen Pokerrunde zu dritt xD Greez an Elliker und Steiner :P (on the wheels! xD). Es war kein Alkohol im Spiel! Nur zuviel Schokolade und Milch aus der Tube x).

Freitag

Komme was wolle, der heutige Tag sollte eh locker werden. Am Abend dürfen wir ja bereits gehen…..denkste Tobi. Die Kartenlese Theorie war eigentlich ziemlich interessant und die anschliessende Aufgabe ein paar Posten zu suchen hörte sich doch ziemlich machbar an. Doch Pussy Tobi hat immernoch Probleme mit dem Schnaufen, was mich die gut 7 Kilometer? wie ein viel längeren Marsch haben fühlen lassen. Geklappt hat es zum Glück trotzdem.  Am Nachmittag war ausser putzen und rdy machen fürs WE nicht mehr viel los und ich war überglücklich endlich heimgehen zukönnen.

so blog noch geschafft. Ich wundere mich jedemals wie knapp es doch wird ^^”. Mal schauen wann ich endlich nen Notebook besorge, dann wirds besser ;) (oder einfach nur länger schlecher? :P )

puhhhhh geschafft!

Die erste Woche im neuen Jahr ist überstanden. Man kann auch sagen die erste richtige Ausbildungswoche im Colombier. Die Woche vor den Ferien war ja nicht wirklich so brauchbar (mal abgesehen davon das ich auf dem K war :P ). Da ging diese Woche schon ein wenig mehr die Post ab ;)

Irgendwie musste ich mich für diesen Eintrag ein bisschen mehr zusammennehmen als früher. Ich glaube langsam brauche ich die Wochenende zum wirklich entspannen können und da bleibt leider leider nicht wirklich viel Motivation über jede Woche einen Eintrag zu verfassen. Es KÖNNTE also sein das ich mal ne Woche überspringe oder nur ein paar Zeile schreiben werde.
Ich habe mir aber überlegt so nen hübschen kompakten Laptop zuzulegen, damit ich in der freien Zeit in Colombier (gibt es ja soooo wenig *hust*) laufend etwas zum geschehenen schreiben kann. Das ganze würde wohl detaillierter werden und vielleicht auch ein bisschen mit weniger Fehler gespickt ^^”.

Montag

Hach wie es doch schwierig nach 2 Wochen Ferien wieder ins Militär zu müssen :/. Ich glaube so wie mir ging es allen anderen Anwärter auch.
Wie die erste Woche auch schon, mussten wir heute erst um 13:30 einrücken. Auf dem Weg zur Kaserne traff man natürlich die anderen Anwärter und man schwärmte über die Ferien und lästerte übers Militär.
Angekommen bei der Kaserne ging es natürlich direkt los mit einräumen und warten auf die ersten Befehle im neuen Jahr. Zum Glück begann die Ausbildung am Anfang mit eine einfachen Theorie über die Rechten und Pflichten im Militär (in der 9ten Woche *hust*). Nach dieser Theorie gab es ein paar Infos bezüglich der nächsten paar Wochen. Woche 2-5 standen im Zeichen der Spezialausbildung der Füsiliere. Diese waren die selben wie schon in Herisau. Man hatte also hier die möglichkeit eine zweite zu absolvieren oder nochmals das selbe zu machen. Ich entschied mich für letzteres. In Herisau hies das “Kommando-Spez”, hier “Sprenger”. Das liegt wohl daran das der Hauptschwerpunkt nun wirklich beim Sprengen liegt und da ich doch gerne mal was in die Luft jagen will (ich rede von Hinternissen oder Bäumen!!! xD) blieb ich dabei. Natürlich ist die Tatsache das man es als Sprenger am gemütlichsten hat, auch ein doch grosser Pluspunkt bei der Entscheidung :P .
Es hätte auch sein können, dass der Hauptmann gesagt hätte “Ne, der Schörgenhofer tu ich zu den Panzerfäustler”, aber wer macht das schon bei einem der als Hassfach Französisch und als Lieblingsfach Mathe angegeben hat? xD (Sprenger ist doch ein realtiv Theoretische Ausbildung).
Nachdem die Spez Plätze also geklärt waren, verschoben wir gegen Abend zu unserem Klassen Materiallager. Dort war das Überprüfen des kompletten Materials angesagt. Hat dementsprechend auch gedauert.

Dienstag

Wie ich diesen Morgenstress gehasst habe :/. 5:30 aufstehen, 5:45 Eingestanden, 6:00 Morgenessen…
Man merkte es auch den anderen an, dass es wohl ne Weile dauern wird bis man sich wieder daran gewöhnt hat ^^”.
Najo was solls. Wie schon gesagt ging es diese Woche mit der Sprenger Ausbildung los. Zu diesem Zweck ging es zuerst in einen Theorie Saal wo die Grundlegenden Infos über das Sprengen in der Schweizer Armee gegeben wurden. Anschliessen verschoben wir in die Halle 30 (Materiallager und allgemeiner Treffpunkt vor der Ausbildung) wo es endlich ans Praktische ging. Mit Manipulier Sprengstoff (total ungefährlich, ausser man benutzt Ihn als Wurdgeschoss :P ) mussten wir verschiedene Ladungen an Holzobjekten anbringen. Damit man weiss wieviel Sprengstoff man braucht (in Gramm) gab es natürlich auch ne Formel. Mit der Zeit wurde das ganze aber irgendwie öde, weil man doch eigentlich immer wieder das gleiche gemacht hat. Was solls, in Woche 5 wird dann mit echtem Sprengstoff hantiert :)


Mittwoch

Morgensport!, und ich fühle mich immernoch net richtig Fit :/ Als hätte der Wachtmeister meine Gedanken gelesen fragte er: “Wer sich nicht wirklich Fit fühlt soll doch bitte ein paar Meter von der Grund stehen”. Ich war natürlich froh aber auch skeptisch das er das gefragt hat. Wäre gut möglich gewesen das diese Leute irgendwelche mühsame Arbeit in der Zeit des Morgensport machen mussten. Zum Glück war es nicht so.
Für uns (die unfitten) ging es nämlich in den Kraftraum :D Dort habe ich so gut es geht endlich wiedermal ein paar Übungen machen können. Ich habe aber auch schon da gemerkt das die Folgen von der Bronchitis noch nicht ganz weg sind….schwerer Atem und so. Kommt aber langsam! :D
Gegen Nachmittag verschiebten wir nach Bolé. Keine Ahnung ob das ein Dorf, ein Viertel oder sonst was ist, es war auf jedenfall irgendwo im Wald und verdammt kalt :/
Dort ging es wieder um Ladungen bzw Sprengen.
Zuerst bauten wir Wurstladungen, welche sich hervorragend eignen an allen möglichen Orten angebracht zu werden. Vorzugsweise am Bäumen. Najo meine Wurstladung sah am Schluss wie ne schwer Korpulente Dame, welche Ihre Kleider gerne ein paar Nummer zu klein kauft :D . Aber ich denke stört wohl niemand.
Am zweiten Posten ging es um “geballte Ladungen”. Ziemlich viel Sprengstoff, möglichst kompakt und Griffsicher. Da es dazu eine passende Holzunterlage brauchte, die auch noch eine gute Form haben muss, wurde zuerst mit Beil und Sägen die entsprechenden Materialien zugeschnitten. Das ganze hat aber so lange gedauert, dass es schlussendlich eher ein Posten für angehende Holzfäller hätte sein können xD

Donnerstag

Da denkt man der Sport sei vorbei für diese Woche und dann ist heute doch tatsächlich Trifit angesagt. Der Trifit ist so was ähnliches wie der Sporttest wie bei der Aushebung, nur ein wenig im kleineren Format. 12 Minuten lauf, wo es 2400 Kilometer zu schaffen gilt. Globaler Rumpfkrafttest (etwas ähnliches wie Liegestützen, nur ohne Bewegung). Schlussendlich noch Weitsprung. Jo da ich keine Lust hatte in diesem Zustand (ja ich hätte es ja probieren können ^^”) meldete ich mich dispensiert und musste so den Test (noch) nicht machen. Für mich wars okey :) .
Nun ging es wieder auf ein anderen Platz für die Ausbildung. Ein hübscher Abgelegener Ort voller leeren Häuser die eine sogennante Häuserkampf Anlage bildete.
Leider leider ging es heute nicht darum verstecken zu spielen sondern um den GWA und die RILA.
Zuerst zum GWA:
Der GWA ist ein Gewehraufsatz der es dem Soldaten erlaubt ein Granaten ähnliches Geschoss auf ein Ziel von Max 100 Meter entfernung zu treffen.
Sieht ziemlich genau so aus: (Bild von google):

Wir haben den Aufsatz montiert und anschliessend ein paar manipulier Übungen gemacht. Der Abschluss bildete einen kleinen Parcour durch die Häuserkampfanlage, was noch ziemlich cool war :D Leider haben wir noch keine Munition verwendet dich auch wirklich aus dem Rohr herauskommt ^^”.

Nun die RILA:
Die Richtladungen haben wir bereits in Herisau angeschaut und das nicht zu wenig. Ich weiss noch wie wir einen ganzen Nachmittag lang diese Dinger aufgestellt haben und wieder verräumt. RILAs sind eigentlich ferngezündete Minen, welche gegen Personen aber auch gegen Fahrzeuge eingesetzt werden können. Da es doch gut 40cm Schnee hatte, habe ich schon befürchtet das dieser Posten extrem mühsam wird, doch ein Oberleutnant der ebenfalls einen Anschiss hat ist Gold wert xD. Es blieb also genau dabei die RILA aufzubauen, zu tarnen und wieder abzubauen. Ne Sache von 30min ;)

Heute steht zum ersten Mal diese Woche der Ausgang auf dem Programm. Wie letztes Jahr hatte ich auch nun keine grosse Lust mich mit zig anderen Anwärtern in Bars zu besaufen bis das Portmonai leer ist. Hier ist mir das Geld dafür einfach zu schade ^^”.
Ich ging dafür mit ein paar anderen in ne schicke Pizzeria deren Pizzas leider nicht so schick waren. Najo man lernt nie aus.

Freitag

Und wieder geht in die Kälte. Mitten irgendwo im Wald zu einem Schiessplatz. Ich muss zugeben…wäre ich nicht im Militär und in der Freizeit hier, würde ich die Umgebung doch ziemlich schön finden. Doch diese Empfindungen werden von dem ganzen militärischen getuhe hier unterdrückt :/. Schade.

Heute lernten wir endlich wiedermal etwas neues, nämlich der Umgang mit Sprengrohren. Sprengrohre werden dazu eingesetzt Hinternisse effektiv aus dem Weg zu Räumen. Die längliche Form ist bestens dafür geeignet die Ladung schön unter das zu sprengende Objekt zu platzieren.
Doch wie es im Militär halt so üblich ist, mussten wir der ganze Vorgang der dazu nötig ist einen Rohr einsatzbereit zu machen ewigs wiederholen :/
Später hatten wir aber noch eine kleine Übung bei der wir das Sprengrohr Gefechtsmässig platzieren mussten. War ziemlich funny das rumgehopse im Wald xD. Anmerkung an mich: Unbeding wärmere Handschuhe kaufen ^^”.

Neben den Sprengrohren war einen Repetition bezüglich Ladungen an Holz anbringen auf dem Programm. Dieses Mal nicht einfach irgendwo, sondern so das bei einer Sprengung, die Strasse welche durch den Wald führt, blockiert wird. Die Bäumen konnten wir mit der manipulier Munition leider nicht sprengen, also haben wir zu simulations Zwecken selber eine Speere gebaut, welche dann aber irgendwann dem Hauptmann unserer Klasse den Weg versperrte (wo auch immer er hin musste x).
Das Mittagessen an diesem Tag war….najo net wirklich so toll. Es gab Schuhsohle (irgendein schlecht gemachtes Fleisch) und Kartoffelstock. Das ganze aus noch aus einer Gamelle zu essen war doch realtiv uncool. Vorallem wenn die Gamelle beim hinstellen fast festfriert xD

so blog auch diese Woche geschafft, auch wenn bissel knapp ^^”.
Mal schauen was mich nächste Woche so erwartet, es wird garantiert kalt. Die Aussicht auf zweimal Ausgang und Abtreten am Freitag Abend ist aber durchaus etwas , was die Woche wesentlich erträglicher macht. Zudem ich mich doch ziemlich fest aufs nächste WE freue :)

wuahhhhhhhhhh!!!

Ich weiss der Blog Eintrag hat bissel auf sich warten lassen aber hey ich habe 2 Wochen Ferien und das im Militär! Nicht mal die meistens “Zivilisten” haben soviel Ferien also darf ich mich doch zuerst bissel erholen ne?

Diese Woche war ja ein wenig speziell. Erste Woche Kaderschule und letzte Woche im 2008. Es wurde ja gemunkelt wird könnten schon Mittwochs oder so heim, weil es sich nicht mehr grossartig lohnt was zu machen….tjo war leider nicht so! Ob es sich gelohnt hat? Just read :)

Montag

Hui erst um 13:30 ist der Einrück Termin in Columbier. Hört sich eigentlich ziemlich spät an oder? Najo bei gut 3 Stunden Fahrt, realtiviert sich dann das ganze auch wieder. Ich kenne andere Anwärter die sogar 6 Stunden mit den ÖV unterwegs sind!  Also ist 13:30 noch ziemlich human :)
In Zürich merkte ich schon das doch ziemlich viele in die Westschweiz wollen. Überfüllter Zug, freude herrscht und das ganze 1.5 Stunden :/
Zum Glück fand ich trotzdem noch nen Platz und ab gings.

In Columbier angekommen ging die suche nach der Kaserne los. Die einen schriehen “hier durch!”, dann kam aber ein anderer der schrieh “Du hast ja keine Ahnung, hier müssen wir lang” oder welche mit der Aussage “scheiss drauf ich nehm nen Taxi”. Schlussendlich kamen glaube ich alle zu der Kaserne :)

Dort angekommen war ich zuerstmal doch ein wenig erstaunt über das Schloss welches als unsere Kaserne diente. Das gnaze macht nämlich einen doch ziemlich hübschen Eindruck (mal abgesehen davon das wohl im inneren alles moderiniert ist :/). Nach dem Stauen wurde ich auch schon in eine von neun Klassen eingeteilt.
Klasse 3….schon wider die 3. Dritte Rekruten Schule, dritte Kompanie, dritter Zug und auch noch die dritte Klasse in der Kaderschule. Leider waren nicht alle Kumpanen aus Herisau in dieser Klasse. Nach einer typischen langen Wartezeit wurden die ersten Ansprachen gehalten….auf französisch!!! Argh ich mag die Sprache überhaupt net und nun wurde mir wieder bewusst das ich die nächsten Monate wohl nicht davor verschont bleibe :/
Da ich gestern jo kurz aufem Notfall war wegen Bronchien und so musste ich zuerst einmal zu einem speziall Zug stehen welcher nach der Ansprache direkt eine K-Visite machte.
Bevor es aber soweit war, durften wir wiedermal in nem weniger hübschen Warteraum warten. Irgendwann wurde dann verkündet, dass das ganze nach Namen abläuft. Leute mit Nachnamen wie zum Beispiel Schörgenhofer kommen also eher später dran ^^”.
Aus dem Später wurden 4 Stunden -.-. Nach der K-Visite, bewaffnet mit einer “körperlichen Anstrengungsdispens” ging es aufs Zimmer. Die Zimmer hier sind ein wenig kleiner als in Herisau. Die persönlichen Kästen wirken aber ein wenig grösser. Die Betten bestanden aus einem Federgerüst auf welchem ein Holzbrett (!!!!) lag und auf diesem eine Matraze. Herisau war bequemer :/.

Am Abend stand irgendwann noch ein getester Feueralarm an, bei welchem ich merkte das es wirklich schlau gewesen war eine Dispens zu holen ^^”. Rennen ging gar nicht mir diesen Schmerzen…

Aber hey erster Tag überstanden :)

Dienstag

Der Tag startet mit Morgen Sport, an dem ich ehrlich gerne dabei gewesen wäre Oo. Aber dank der coolen Dispens verbrachte ich 1.5 Stunde länger im Bett ^^” (was natürlich auch net schlecht war ;) ).
Nach dem anscheinend ziemlich coolen Morgen Sport verschiebten wir zu einem Areal mit ein paar grösseren Lagerhallen in denen das Klassen Material gelagert wird.
Um natürlich sicherzustellen das auch alles vorhanden ist, mussten wir alles bis auf die kleinste Batterie auf seinen Bestand kontrollieren. Bei soviel Material kann das gut mal 4 Stunden dauern ^^”.
Ebenfalls übten wir heute ein bisschen Zugschule (vorhandene Zeit füllen, yay!).
Bei ner Zugschule ist das wichtigste überhaupt ja, das jeder gleich gekleidet bzw ausgerüstet ist. Und wenn es nun ein paar Anwärter gibt die dachten sie würden ihre Kälteschutz Jacke eh nicht brauchen? Ja, dann darf der Rest diese natürlich auch ausziehen. Wir standen also da, frohren und den Arsch ab und mussten irgendwelche Reaktionsübungen durchstehen. Das ich aus einem doch sehr guten Grund eine Dispens für solche Sachen hatte wurde gekonnt ignoriert, was nicht gerade zu meine Genesung beigetragen hat…

Am Abend wurde die *Husten-Fraktion* aus unserer Klasse überraschenderweise auf die Krankenstation befohlen mit der Begründung “Wir wollen nicht das ihr die anderen ansteckt” Oo. Unterm dem Decknamen “Detachement Bronchitis” (wir waren 5 Leute…ich der einzige mit Bronchitis -.-) gings dann auf die Krankenstation welche gut 30 Min Autofahrt weit entfernt war.
Nach einer kurzen Diagnose stand fest….die nächsten zwei Nächte werde ich wohl garantiert hier verbringen.

Mittwoch

Die meisten werden wohl nun denken ich hätte heute auschlafen können. Dem war leider nicht so. Ich muss zugeben das wir wohl ein wenig länger schlafen konnten aber nicht wirklich was weltbewegendes. Zum Schlafen kamen wir aber trotzdem, kein wunder bei diesem Tagesablauf:

Aufstehen
Medis schlucken (irgendwie kriegten alle die gleichen)
Morgenessen
Schlafen (die Medis machen verdammt müde)
Aufwachen
Medi Ration Nr.2 schlucken
Mittagessen
Schlafen
Aufwachen
Medi Ration Nr.3 schlucken
Abendessen
Abendprogramm (TVs sind schon ne coole Erfindung)
Schlafen!

Wie man sieht dominiert das Schlafen hier doch ziemlich extrem ^^”. Darüber hat sich aber glaube ich noch nie wer beschwert ;)


Donnerstag

so……*überleg* *überleg* was haben wa am Donnerstag gemacht? Hmmmm….Nichts?
Zumindest ich nicht…
Wird wurdem am Morgen aus der Krankenstation entlassen.  Zurück in der Kaserne durften wir zuersteinmal das Material fassen welches wir noch nicht hatten. Mühsame Angelegenheit mit diesen Schmerzen :/ Schlussendlich landete das Material doch noch im Zimmer wo ich es erstmals einräumen durfte. Danach wurde wieder gewartet. Die Leute Anwärter, welche heute von der Krankenstation zurückkamen wurden von so ziemlich allem dispensiert und so kam es, dass ich halt die meiste Zeit damit verbrachte mein Zeugs einzuräumen, Zimmerordnung zu erstellen und “hängen”.
Irgendwann durften wir uns dann bereit für den Ausgang machen. Als Alternativ Programm zu durch Cololmbier ziehen, Bars unsicher machen und sich mit zig anderen Rekruten zu besaufen, wurde eine Filmvorführung angeboten. Troja wurde gezeigt.
Weil mich die Schmerzen eh noch ein bisschen meiner Bewegungsfreiheit raubten und ich net wirklich viel flüssiges im Geldbeutel hatte, zog ich diese Filmvorführung dem Rest vor. Muss sagen, hat Spass gemacht und garantiert eine von mir öfters benutzende Alternative.
Ehrlichgesagt würde ich meistens sogar das Schlafen dem Ausgang vorziehen.
Das liegt einfach daran das es in Colombier halt nur ein paar Bars gibt die dann vollbesetzt mit besoffenen Anwärter sind. Irgendwie net sonderlich cool ;)
Mühsam wird es wenn man am Abend schlafen will und die Herren Zimmergenossen die wohl ein “paar” Bierchen zuviel gekippt haben, einfach net still sein wollen ^^”. Zum Glück haben wir einen “dominanten” Zimmerchef, der mit einem reinen Herzen versucht für Ruhe und Ordnung zu sorgen xD (Sorry der musste sein :P *insider*).

Freitag

Machen wir es kurz und bündig!
Aufstehen
Anziehen und Bereit für Ferien machen
Theorie (Was man alles so darf in der Ferien…….Arbeiten Verboten! :P )
Abtreten!

Hach was das ein cooles Gefühl. Ich habe glaube ich Ferien noch nie so gebraucht wie an diesem Freitag. Auch der Gesundheit zuliebe. Schon komisch….ich schreibe diesen Eintrag am selben Tag an dem die Ferien schon vorbei sind xD

Irgendwie uncool…